Symbole im Religionsunterricht und ganzheitliche Methoden

Religiöse Erziehung muss mit der Begegnung mit Symbolen verbunden sein. Denn unser Reden von Gott ist symbolisches Reden.

Wenn es darum geht, die Frage nach Gott zu wecken, dann sind es die großen Symbole Licht, Wasser oder Berg, die uns helfen, uns dieser Frage zu nähern. 

Da für uns auch die Welt um uns herum nicht völlig durchschaubar ist, können uns bei unseren „Deutungen der Welt“, die immer etwas mit unserem eigenem Leben zu tun haben, Symbole wie Weg, Labyrinth, Wüste, Baum helfen.

Nun können Symbole aber nicht erschlossen werden, indem Schülerinnen und Schüler Wissen über verschiedene Symbole anhäufen. Sie müssen mit Symbolen, also Licht, Wasser oder Brot umgehen. Hier sind ganzheitliche Methoden gefragt, damit Schülerinnen und Schüler mit Hand, Herz und Verstand, den symbolischen  Sinn begreifen können.

In unsereren Seminarsitzung wurden ganzheitliche Methoden vorgestellt, ausprobiert und ihr Einsatz in einer individuell geplanten symboldidaktischen Lernsequenz erwägt.

Die Referendare setzten sich auch mit dem ganzheitlichen Menschenbild von Kett auseinander

Menschenbild Kett

und gestalteten nach seinem religionspädagogischen Ansatz eine Lernsequenz zum Symbol Brot: 

Elisabeth und das Brot