Bewegliche Figuren im Religionsunterricht

Der Einsatz von beweglichen Figuren im katholischen Religionsunterricht ermöglicht es Kompetenzen anzubahnen, die sich auf menschliche Grunderfahrungen beziehen. Dazu gehören freudige oder schmerzhafte Erfahrungen, die Erfahrung von Schuld und Vergebung oder ihre Vorstellung von Gott.  
Schülerinnen und Schüler in der Grundschule können leichter nachvollziehen, was andere erleben, wenn  sie entsprechende Körperhaltungen auf Figuren übertragen. Sie sehen die Haltungen, vergleichen sie und spielen sie nach.

Auch die Gesten, die in der Liturgie und im Gebet eine große Rolle spielen, werden bewusster vollzogen, wenn sie Schülerinnen und Schüler erfahrbar gemacht werden.

Biblische Figuren (www.egli-figuren.de) sind nicht nicht nur überaus beweglich, sondern auch ästhetisch.
Leider gehören sie noch nicht zur religionspädagogischen Grundausstattung jeder Schule. Und die einzige Möglichkeit an Biblische Figuren zu kommen ist, an Kursen teilzunehmen. Von der Fachstelle Katechese des Erzbistums Hamburg wird jedes Jahr ein Werk- und Gestaltungkursus angeboten (http://www.erzbistum-hamburg.de/ebhh/bistum_intern).

Eine preiswerte Alternative ist der Einsatz von beweglichen Drahtfiguren. Diese sind zwar sehr auf die Bewegung reduziert, dafür aber schnell im Klassensatz herzustellen.
Freude Drahtfigur