Was heißt eigentlich "segnen"?

Gottes Segen wird in unterschiedlichen biblischen Geschichten erwähnt, z.B. „Jakobs Kampf mit Gott (Gen 32, 1-33) oder Gottes Verheißung an Abraham (Gen 12,3). Kinder können diese Texte nicht deuten, wenn sie den Begriff „Segen“ nicht verstehen.

Mit einer Segensübung als performatives Element können Schülerinnen und Schüler den Segen nachempfinden.

Dazu sammelt die Klasse zunächst Gesten und Worte, die sie zum Abschied oder zur Begrüßung sagen. Die Schülerinnen und Schüler tauschen sich darüber aus, welche Bedeutung für sie in einem einfachen „Tschüß“ oder in einem Händedruck liegen kann.

Die Lehrkraft führt die Gestik und Worte eines Segens ein. 

Dann erteilen sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig Freundschaftssegen. Dazu stellen sich zwei miteinander vertraute Schüler gegenüber. Der eine streicht dem anderen behutsam über die Haare, legt ihm die Hände auf den Kopf und spricht einen Wunsch für ihn aus.

Die Rollen werden anschließend gewechselt. In der Gruppe wird darüber gesprochen, wie sich das Handauflegen angefühlt und wie der Segensgestus auf sie gewirkt hat.

Weitere Ideen zu performativen Elementen können Sie im Dokument im Download entdecken.