Mit Kindern über die Dreifaltigkeit reden

Darf man Gott mit Chips vergleichen?

Meine Fünftklässler habe ich angeregt, über die Dreifaltigkeit nachzudenken. Ausgangspunkt war das Kreuzzeichen, zu dem sie gewohnheitsmäßig sprechen "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes".

Das Kleeblatt ist ein altes Bild für Gott. Ich erklärte ihnen:

 

Genauso wie ein Kleeblatt nur mit 3 Blättern vollständig ist,

können Christen sich Gott nur dreifaltig vorstellen:

Als Vater, der die Welt erschuf,

als Sohn Jesus Christus, der in die Welt kam und uns die Liebe Gottes zeigte und

als Heiliger Geist, der uns die Kraft gibt, im Sinne Jesu Christi weiter zu leben.

Zu einer Sache können also Wesensmerkmale gehören, die diese Sache eben zu genau dieser Sache machen.

Die Schülerinnen und Schüler sollten darüber nachdernken, ob sie statt des Kleeblatts ein anderes Bild für die Dreifaltigkeit Gottes finden. Ein Schüler meinte, mit der Dreifaltigkeit sei es wie bei den Chips. Die sind "ungesund, lecker und anlockend". Ohne eine dieser Eigenschaften sei diese essbare Sache keine Chips.

Dogmatisch ist diese Erklärung angreifbar, aber Theologisieren mit Kindern geht so.